Was ist eine virtuelle Maschine?


Eine virtuelle Maschine ist eine Betriebssystem-Installation innerhalb eines Betriebssystems.
Das heißt, Sie nutzen ganz normal Ihre gewohnte z.B. Linux-Umgebung und können aus dieser heraus mittels der Software VirtualBox ein Windows-System starten. Das Windows-System verhält sich dann so, als wäre es auf einem separaten Computer installiert!

Das hat u.a. auch den Vorteil, dass Viren und Trojaner grundsätzlich nicht von einem System auf das andere springen können.
Optional können Sie aber auch gewisse Ordner als "gemeinsames Laufwerk" freigeben und so Daten zwischen der virtuellen Maschine und Ihrem richtigen Betriebssystem hin und her schieben. Außerdem besteht auch die Möglichkeit Funktionen wie "kopieren" (STRG + C) und "einfügen" (STRG + V) zwischen beiden Systemen zu nutzen.

In der Systemverwaltung der virtuellen Maschine - also in den Einstellungen der Software VirtualBox - können Sie festlegen wieviel Ressourcen Ihres Computers/Notebooks die virtuelle Maschine nutzen darf. Sie können dort genau sagen wieviel MB Ihres Arbeitsspeichers und wieviele Kerne Ihres Prozessors der virtuellen Maschine zur Verfügung stehen.

Möchten Sie beispielsweise komplett auf Linux umsteigen, sind aber auf die ein oder andere Windows Software wie den Adobe Photoshop angewiesen, können Sie der virtuellen Maschine 3/4 der Systemressourcen zur Verfügung stellen und so eine enorm schnelle virtuelle Maschine erhalten.